Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Abteilung 3 - Personal

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Referat 3.2 - Personalentwicklung, insbes. Aus- und Weiterbildung

Telefon: 0345 5521521
Telefax: 0345 5527136

Raum 205
Universitätsring 5
06108 Halle

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Patenmodell "Azubis für Azubis"

Konzept

Patenprogramm „Azubis für Azubis“

Der erste Tag am neuen Arbeitsplatz ist für jede*n neue*n Auszubildende*n eine besondere Situation. Für die neuen Azubis ergeben sich in Bezug auf den zukünftigen Arbeitsplatz zumeist Fragen wie:

  • Was erwartet mich?
  • Welche Aufgaben kommen während der Berufsausbildung auf mich zu?
  • Was muss ich in der Berufsschule beachten?
  • Wie ist mein neues Arbeitsumfeld?
  • Wie werden die neuen Kollegen bzw. Kolleginnen sein?

Die Art und Weise, wie vor allem die erste Zeit im neuen Arbeitsumfeld erlebt wird, ist für das weitere Arbeitsverhältnis und die Zufriedenheit von besonderer Relevanz. Neben der fachlichen Einarbeitung und der organisatorischen Einbindung ist auch die soziale Eingliederung am Arbeitsplatz bedeutsam. Die neuen Auszubildenden lernen nach und nach das Arbeitsumfeld und Ansprechpartner*innen kennen und machen sich mit den „Spielregeln“ und „Gepflogenheiten“ vertraut.

Das Patenprogramm „Azubis für Azubis“ soll neuen Auszubildenden den Einstieg in die Berufsausbildung und den Arbeitsalltag an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erleichtern. Das Patenprogramm „Azubis für Azubis“ dient als Plattform zur gegenseitigen Unterstützung und zum gemeinsamen Lernen in Fragen der beruflichen Ausbildung. Darüber hinaus sollen auch die Ausbilder/innen entlastet werden, vor allem wenn es um Fragen zur Berufsschule, zur Führung des Berichtshefts o. ä. geht.

Rolle eines*einer Paten*Patin

Die Rolle eines*einer Paten*Patin können Auszubildende der  MLU aus einem höheren Lehrjahr wahrnehmen, die einem*einer neuen Auszubildenden unterstützend zur Seite stehen und seine*ihre Erfahrungen teilen kann und möchte. Die Auszubildenden der höheren Lehrjahre  reflektieren dabei ihre Ausbildung und ihren Leistungsstand und  verbessern ihre soft skills wie z. B. Kooperations-, Team- und  Kommunikationsfähigkeit durch die Übernahme der Patenrolle.

Aufgaben des*der Paten*Patin

Sie sollten...

  • in erster Linie Ansprechpartner*innen für den neuen Azubi sein, um ihm*ihr den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern,
  • Informationsquelle in Fragen der beruflichen Ausbildung (z. B. Abläufe in der Berufsschule, Führen des Berichtsheftes, Ausfüllen von Formularen, Informationen über Azubi-Veranstaltungen in der Uni etc.) sein und damit als Bindeglied zwischen Ausbilder*in und neuem Azubi wirken sowie
  • ihren eigenen Arbeitsbereich, universitäre Abläufe, wichtige Ansprechpartner*innen etc. vorstellen.

Anforderungen

Persönliche AnforderungenOrganisatorische Anforderungen
HilfsbereitschaftPate*Patin und neuer Azubi kommen aus der gleichen Berufsrichtung (im Idealfall aus der gleichen Organisationseinheit)

Die neuen Auszubildenden haben zu Beginn ihrer Ausbildung neben ihrem Ausbilder*ihrer Ausbilderin eine*n feste*n Ansprechpartner*in auf „Augenhöhe“, werden schnell integriert und lernen die Abläufe an der MLU und in der Berufsschule kennen. Sowohl innerhalb der Universität als auch beim gemeinsamen Berufsschulbesuch besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Hilfestellung bei Problemen und Angelegenheiten, die die berufliche Ausbildung betreffen. Pate*Patin und neue*r Azubi*ne stärken sich damit gegenseitig auf dem Weg zu einer erfolgreichen Berufsausbildung.

Damit die Auszubildenden der höheren Lehrjahre ihre Rolle als Pate*Patin wahrnehmen können, werden sie gezielt ausgewählt und werden durch Referat 3.2 – Personalentwicklung, insbes. Aus- und Weiterbildung in die neuen Aufgaben eingewiesen. Die Pat*innen und die neuen Auszubildenden werden durch entsprechende Materialien (z. B. Begrüßungsmappe für Azubis, Leitfaden zum Patenmodell) unterstützt, damit eine fundierte Berufsorientierung gelingen kann.

Charakter und Frequenz der Treffen

Die Vorbereitungsphase dient dazu, dass sich die „erfahrenen Azubis“ (Paten) und die neuen Azubis jeweils in ihrer Berufsgruppe kennen lernen können. Dazu wird ein entsprechendes Vorbereitungstreffen von Referat 3.2 - Personalentwicklung, insbes. Aus- und Weiterbildung organisiert, das vor dem offiziellen Start der Berufsausbildung stattfindet (d. h. in der Regel vor dem 1. September des jeweiligen Jahres).

Im Rahmen dieser Veranstaltung kann der Pate dem*der neuen Auszubildenden bereits erste Hinweise geben, wo er*sie Informationen zur Universität, zur Ausbildung und zur Berufsschule finden kann. Darüber hinaus können die Paten dem*der neuen Auszubildenden helfen, Schwellenängste, die viele Menschen haben, wenn sie in eine für sie neue Welt eintreten, abzubauen.

Einführungs-/Informationsphase

In der Regel dient der erste Tag der Berufsausbildung der Einführung des neuen Azubis in den Ausbildungsbereich. An diesem ersten Tag lernt der neue Azubi nach der offiziellen Einführungsveranstaltung durch Referat 3.2 häufig auch seinen*hren Arbeitsplatz, das Umfeld und die neuen Kollegen*innen kennen. Er*Sie wird sicherlich viele Fragen haben. Dazu können die Auszubildenden am ersten Ausbildungstag wieder in Kontakt treten und sich ab dann individuell telefonisch, per E-Mail oder in persönlichen Gesprächen austauschen. Auch die Ausbilder/innen werden hierzu mit einbezogen, sodass auch sie die Möglichkeit haben, die „erfahrenen Azubis“ kennenzulernen und gegenseitig von den Erfahrungen des anderen profitieren können.

Insbesondere in der ersten Zeit der Berufsausbildung ist ein intensiver Kontakt zwischen Paten und neuem Azubi wichtig, damit erste Fragen und Informationen zum Ausbildungsplatz, zu Arbeitsabläufen, zu Ansprechpartner*innen, zu Weiterbildungs- uns Sportmöglichkeiten für Azubis, etc. ausgetauscht werden können. Nicht zu vergessen ist die Berufsschule mit ihren Lernfeldern, Unterrichtsfächern, der Atmosphäre in den Berufsschulklassen, außerschulische Aktivitäten (bspw. Auslandsaufenthalte) u. ä.

Es wird empfohlen, dass der Pate*die Patin und der*die neue*r Azubi*ne ein- bis zweimal im Monat in Kontakt treten bzw. sich nach Bedarf und in Abstimmung mit dem*der Ausbilder*in treffen.

Trotz der Aufgaben, die Sie im Rahmen der Patenschaft übernehmen, bleibt die Verantwortung grundsätzlich bei dem*der Ausbilder*in.

Formulare

Checkliste Patenschaft
Checkliste 1.pdf (nur intern abrufbar) (160,6 KB)  vom 17.04.2018

Zeit-Maßnahmen-Plan Patenschaft
Checkliste 2.pdf (nur intern abrufbar) (84,7 KB)  vom 17.04.2018

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